
Prof. Albert Speer wurde1934 in Berlin geboren. Nach Schreinerlehre und Abendschulabitur von 1955 bis 1960 folgte das Studium der Architektur an der Technischen Hochschule München. Seit 1964 leitet Speer ein eigenes Büro für Stadtplanung und Architektur in Frankfurt. 1966 wurde er mit dem Deubau-Preis in Essen ausgezeichnet. Von 1972 bis 1997 bekleidete er den Lehrstuhl für Stadt- und Regionalplanung an der Universität Kaiserslautern. Speer war Masterplaner und Mitglied des Gestaltkreises der EXPO 2000 in Hannover. Das Büro AS&P ist mit seinen 90 Mitarbeitern national und international (z. B. Algerien, Belize, China, Nepal, Nigeria, Saudi-Arabien, Türkei) in den Bereichen Architektur, Städtebau und Verkehrsplanung tätig. (Foto: Ute schmidt)
Ralf Südhoff ist in Deutschland und Österreich verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der weltweit größten humanitären Organisation, World Food Programme (WFP). Vor seinem Start beim WFP war Südhoff für die Öffentlichkeitsarbeit der Weltgesundheitsorganisation WHO in Deutschland verantwortlich und arbeitete als Journalist rund zehn Jahre in Deutschland und Brasilien. Als Gründungsredakteur der Financial Times Deutschland verantwortete er den Kommentarteil der Zeitung und war später als Reporter für das Blatt tätig. Danach arbeitete er als Persönlicher Referent der damaligen Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), bevor er für Die ZEIT aus Rio de Janeiro über Südamerika berichtete. Südhoff ist studierter Politikwissenschaftler und Volkswirt und erwarb an der University of Warwick, Großbritannien einen Masters of International Studies.
Prof. Klaus Töpfer war von 1987 bis 1994 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und von 1994 bis 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Von 1998 bis 2006 war er Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen, Generaldirektor des Büros der Vereinten Nationen in Nairobi und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).

Dr. Hans Wittmann , von 1979 bis 1996 Vorstandsmitglied der Bilfinger Berger AG, trug während seiner Vorstandstätigkeit die Verantwortung für das internationale Geschäft des Konzerns. Dabei gestaltete er maßgeblich das wichtige Engagement des Unternehmens in Nigeria und forcierte die Erschließung neuer Märkte, insbesondere in Südostasien und Australien. Der in Fulda geborene Bauingenieur begann seine Laufbahn 1962 bei der Julius Berger AG, einem der Vorgängerunternehmen von Bilfinger Berger. Ab 1969 war er als Projektleiter in Nigeria tätig, im Jahr 1974 trat er in die Geschäftsleitung von Julius Berger Nigeria ein. Fünf Jahre später wurde Wittmann in den Vorstand von Bilfinger Berger berufen, zunächst als stellvertretendes, ab 1980 als ordentliches Mitglied. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand wechselte er für zwei Jahre in den Aufsichtsrat. Heute ist Wittmann als Vice-Chairman von Julius Berger Nigeria noch heute eng in das Nigeriageschäft von Bilfinger Berger eingebunden. Für seine Verdienste um die deutsch-nigerianische Zusammenarbeit wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Prof. Dr. Michael Zürn ist der Dean der Hertie School of Governance. Seit Herbst 2004 ist Professor Zürn auch Direktor der Abteilung Transnationale Konflikte und Internationale Institution am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zürn war als Gastprofessor an der Universität Harvard sowie an der Universität in Denver tätig. Nach seiner Promotion in Denver leitete er ab 1994 das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIs) in Bremen, wo er dem Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ als Sprecher vorstand. Er war Direktor des Zentrums für europäische Rechtspolitik (ZERP) und hat in Zusammenarbeit mit dem Gründungsdekan der privaten International University Bremen die englischsprachige Graduate School of Social Sciences an der Universität Bremen gegründet und aufgebaut.

Prof. Andreas Suchanek ist Wirtschafts- und Unternehmensethiker. Er ist einer der bekanntesten Schüler Karl Homanns und vertritt damit den Ansatz der Ökonomischen Ethik. Seit Sommer 2004 ist er Inhaber der Dow-Forschungsprofessur Sustainability and Global Ethics an der Handelshochschule Leipzig (HHL) und hat u.a. einen Lehrauftrag an der Universität Mannheim. Gleichzeitig ist er Vorstand des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik, welches sich insbesondere mit den Themen Afrika und Unternehmensverantwortung beschäftig. Suchaneks Forschungsschwerpunkte sind: Wirtschafts- und Unternehmensethik, Nachhaltigkeit, Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsmanagement, Institutionenökonomik und Methodologie (insbesondere homo oeconomicus). Andreas Suchanek ist einer der führenden deutschen Experten im Bereich Corporate Social Responsibility und ist mit seinem spezifischen Ansatz viel gefragter Referent in Wissenschaft und Praxis. Er hat in den Jahren 1982-1986 an den Universitäten in Göttingen und Kiel Volkswirtschaft studiert. Im Jahr 1993 promovierte er an der Universität Witten/Herdecke. 1999 habilitierte er an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, wo er zwischenzeitlich auch stellvertretender Lehrstuhlinhaber bzw. Privatdozent war.
Uwe Timm studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Heißer Sommer (1974), Kerbels Flucht (1980), Rot (2001) und Am Beispiel meines Bruders (2003).Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. - Rennschwein Rudi Rüssel (1989), sein bekanntestes, wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und fürs Kino verfilmt. Timm machte in den letzten Jahren mit der Bubi Scholz Story und Eine Hand voll Gras als Drehbuchautor auf sich aufmerksam. Für seine zahlreichen Romane und Erzählungen erhielt er verschiedene Auszeichnungen und Preise, zuletzt den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2001) und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, den Literaturpreis der Landeshauptstadt München (2002) sowie den Schubart-Literaturpreis (2003) und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz.

Bruno Wenn trat 1982 nach Beendigung des Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn 1981 mit dem Abschluss eines Diplom-Volkswirts und einem Postgraduiertenstudium am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Berlin in die KfW ein. Seit April 2006 leitet er den Länderbereich Subsahara Afrika im Geschäftsbereich finanzielle Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern. Zunächst war Wenn als Leiter des Bereichs Auslandssekretariat verantwortlich für Geschäftspolitik und Strategie der KfW Entwicklungsbank. Danach als Direktor und Leiter der Abteilung für Geschäftspolitik im Auslandssekretariat in der KfW Entwicklungsbank tätig. Bevor Herr Wenn 1996 die Leitung der geschäftspolitischen Abteilung übernahm, arbeitete er als Leiter der Stabsstelle für entwicklungspolitische Grundsatzfragen. Von 1992 bis 1995 war er stellvertretender Abteilungsleiter des Fachbereichs Soziale und Wirtschaftliche Infrastruktur. Davor Abteilungsvolkswirt in der Südasienabteilung (1987-1992) und Projektmanager (1983-1987) in der Ostasienabteilung.