Intellectual LIVE 8 Forum Fur AfrikaAuftaktveranstaltung Forum Fur Afrika - Berlin, Mai 2nd 2007
Teilnehmer

Maike Schliebs studierte Diplom-Romanistik mit wirtschaftswissenschaftlicher Qualifikation an der Universität Mannheim mit den Schwerpunkten Marketing und EU-Politik. Während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt war sie im Büro des Bundestagsabgeordneten Lothar Mark tätig. Seit Februar 2007 arbeitet sie im Bereich Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit und ist unter anderem Ansprechpartnerin für den Parlamentarischen Beirat der DSW.

Prof. Dr. Dirk Messner ist Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn (seit 2004) und lehrt Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Zuvor hatte er die Professur für Internationale politische Ökonomie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München inne. Von 1996 bis 2003 war Messner wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Entwicklung und Frieden (1996-2003) in Duisburg. Er unternahm längere Forschungsaufenthalte an Universitäten und Forschungszentren in Lateinamerika und Asien. Mitgliedschaften und war wissenschaftlicher Beirat für Friedens- und Konfliktforschung im Auswärtigen Amtes sowie Vorstandsmitglied der Sektion „Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. Seit 2004 ist Prof. Messner Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

Christian Nakonz wurde 1936 in Berlin geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Freiburg. Nach beruflichen Stationen bei der Carl-Duesberg-Gesellschaft (CDG) und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) begann er 1966 seine Laufbahn im Auswärtigen Amt. Neben Benin (1978-80), Sierra Leone (1982-86) und Liberia (1986-88) war er ebenfalls Botschafter in Uganda (1994-96) und Ghana (1997-01). Im Jahr 2001 ging er in den Ruhestand. Seit Juli 2003 ist er Vertreter des Afrika-Vereins, Hamburg.

Ulrich Post studierte Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Hamburg. Berufliche Stationen waren u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Afrikakunde, Hamburg, Dokumentar im Bereich Außenpolitik in der Textdokumentation der Gruner+Jahr AG und Redakteur bei der überblick, einer von der evangelischen Kirche herausgegebenen Fachzeitschrift für internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik. Von 1988 bis 1992 auf Vermittlung von Dienste in Übersee wurde Post Leiter der Kommunikationsabteilung des Christian Council of Lesotho. Zu seinen Aufgaben gehörten die Herausgabe von Zeitschriften und das Training von Journalisten aus dem südlichen Afrika. Im Anschluss daran arbeite er Geschäftsführer von Germanwatch in Bonn, einer Lobbyorganisation mit Schwerpunkt auf den Themen Internationale Umweltpolitik und Nord-Süd-Politik. Seit 1996 ist Post bei der Deutschen Welthungerhilfe, zunächst als Pressesprecher, dann als Leiter des Arbeitsbereichs Information und Politik. 2005 wurde er zum stellvertretender Vorsitzender des Verbands Entwicklungspolitik (VENRO) ernannt.

Katja Riemann ist Schauspielerin und Sängerin. Sie besuchte die Hochschule für Musik und Theater in Hannover (1984–86) und die Falckenbergschule in München (1986–87) und hospitiert am Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel. Sie erhielt für ihre schauspielerischen Leistungen u.a.: 1987 den Adolf-Grimme-Preis in Gold für Sommer in Lesmona, 1990 die Goldene Kamera (Beste Nachwuchsschauspielerin) für Regina auf den Stufen, 1992 die Goldene Kamera für Von Gewalt keine Rede, 1994 den Bayerischer Filmpreis (Darstellerpreis) für Abgeschminkt und Ein Mann für jede Tonart, 1994 einen Bambi, 1996 das Filmband in Gold (Darstellerische Leistung) für Stadtgespräch, 1996 den Bayerischer Filmpreis (Darstellerpreis) für Stadtgespräch und Nur über meine Leiche, 1997 den Ernst-Lubitsch-Preis, 1998 den Bayerischer Filmpreis für Bandits, ebenfalls 1998 das Filmband in Gold für Die Apothekerin und 2003 wurde sie mit der Coppa Volpi für Rosenstraße ausgezeichnet.

Prof. Peter Sloterdijk wurde 1947 in Karlsruhe geboren. Er ist sowohl Kulturwissenschaftler und Philosoph als auch Publizist, Autor und Essayist. Sloterdijk studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte an den Universitäten München und Hamburg. Von 1992 bis 1993 hatte er den Lehrstuhl für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. 1993 wurde Sloterdijk Leiter des Institutes für Kulturphilosophie an der Akademie für Bildende Künste in Wien. Seit 2001 ist Sloterdijk Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zusammen mit Rüdiger Safranski leitet er seit Januar 2002 die ZDF-Sendung Im Glashaus - Das Philosophische Quartett.

Dr. Stefan Mair ist Forschungsdirektor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Er ist zudem stellv. Vorsitzender des Beirats Zivile Krisenprävention der Bundesregierung; Mitglied des Beirats Partnerschaft mit Afrika, einer Initiative des Bundespräsidenten und ebenfalls Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des GIGA German Institute of Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, Hamburg. Seine Forschungsfelder sind: Deutsche Außenpolitik (insbesondere die Afrikapolitik), Staatszerfall und nichtstaatliche Akteure in der internationalen Politik, Konflikt- und Krisenmanagement im östlichen und südlichen Afrika. Zu seinen aktuellen Arbeitsschwerpunkten zählen: Stabilisierung schwacher und zerfallender Staaten; die internationale Rolle von Führungsmächten; Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Dr. Ulla Mikota, geb. 1952 im Arbeitermilieu, promovierte nach 14 Jahren Berufstätigkeit als Sekretärin und dem Studium der Politologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main (Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung) auf dem zweiten Bildungsweg zum Thema Die Dritte Welt in der Gewerkschaftspresse bei Prof. Andreas Buro. Sie ist Absolventin des 45. Lehrgangs der Akademie der Arbeit (Frankfurt am Main) und des 70. Trade Union Programms der Harvard University. Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert sich Mikota in verschiedenen Bereichen der Entwicklungspolitik. Seit 1996 als Geschäftsführerin von VENRO.

Prof. Claus Offe studierte Soziologie, Volkswirtschaft und Philosophie an der Universität Köln und an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1965und 69 war er Assistent am Soziologischen Seminar des Instituts für Sozialforschung an der Universität Frankfurt. Er promovierte 1968 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Frankfurt zum Dr. rer. pol. (Dissertation: Leistungsprinzip und industrielle Arbeit). 1973 erfolgte die Habilitation im Fachbereich Politikwissenschaft an der Universität Konstanz. Von 1975 bis 88 hatte Offe die ordentliche Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld inne. Danach an der Universität Bremen . Dort leitete er auch die Abteilung Theorie und Verfassung des Wohlfahrtstaates am Zentrum für Sozialpolitik (ZeS). Ab 1995 übernahm er für zehn Jahre die Professor für Politikwissenschaft mit Lehrgebiet Politische Soziologie und Sozialpolitk an der Humboldt Universität zu Berlin. Professor Offe erhielt zahlreiche Forschungsstipendien und Visiting Professorships in den USA, Kanada, Australien, Ungarn, Polen, Österreich, Italien und den Niederlanden. Seit 2005 ist er Professor für Politische Soziologie an der Hertie School of Governance. (Foto: David Aussenhöfer)

Ulrich K. Preuß, geb. 1939 in Marienburg (vormals Westpreußen), war von 1972 bis 1996 Professor für öffentliches Recht an der Universität Bremen. 1996 wechselte er als Professor für Öffentliches Recht und Politik an die Freien Universität Berlin. Seit 2006 ist er als Professor for Theory of State an der Hertie School of Governance, Berlin, tätig. Im Laufe der Zeit hat Preuß Gastprofessuren an der Princeton University (1980), der New School University New York (1991, 1997) und der University of Chicago (2003) übernommen und war Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen im Grenzgebiet von Politischer Theorie, Verfassungstheorie, Staats- und Verfassungsrecht. Die Liste seiner Veröffentlichungen beinhalte u. a. eine Kommentierung der Artikel 4 Abs. 1, 2 [Religions- und Gewissensfreiheit] und 140 [Staatskirchenrecht] und ein Kommentar zum Grundgesetz in der Reihe Alternativkommentare. Gemeinsam mit Ferran Requejo gab er European Citizenship, Multiculturalism, and the State heraus. 2006 erschien Die Zukunft des Völkerrechts in einer globalisierten Welt (hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung).

Ingeborg Schäuble ist seit dem 28. November 1996 Vorstandsvorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe e.V. Sie studierte 1963 bis 1968 Volkswirtschaft an der Albert Ludwig-Universität, Freiburg. Von 1968 bis 1971 war sie in der Marktforschung der Firma Gödecke in Freiburg tätig. In der Zeit von 1975 bis 1976 arbeitete sie als Referendarin an den Kaufmännischen Schulen in Offenburg. Im Jahr 1977 legte sie ihr Assessorexamen ab, seither war sie Hausfrau und Mutter.

Prof. Georg Sørensen lehrt seit 1995 Internationale Politik und Ökonomie an der Universität Aarhus in Dänemark. Er studierte Politikwissenschaften und im Jahr 1983 erlangte er sein PhD in Sozialwissenschaften zum Thema Transnational Corporations and Economic Development. Zehn Jahre später promovierte er zum Dr. scient. pol. zum Thema Democracy and Development. Schon vor 1995 war Sørensen in verschiedenen Positionen an der Universität Aarhus tätig. Seit 2007 hat Professor Sørensen eine Gastprofessur an der Hertie School of Governance inne.